Angelika Klüssendorf stellt ihren neuen Roman in der Stadt- und Landesbibliothek vor

Die Autorin Angelika Klüssendorf ist am Donnerstag, 11. November um 19 Uhr zu Gast in der Stadt- und Landesbibliothek. Im Gespräch mit Knut Elstermann stellt sie ihren neuen Roman „Vierunddreißigster September“ vor.

Spätestens seit ihrer Roman-Trilogie „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“, mit der sie mit allen drei Bänden für den Deutschen Buchpreis nominiert war, gehört Angelika Klüssendorf mit ihrem unverwechselbaren Stil und ihrer lakonischen Sprache zu den wichtigen Erzählstimmen der deutschsprachigen Literatur.

In ihrem neuen Roman siedelt die Autorin ihre Geschichte in einem ostdeutschen Dorf an. Walter, ein zorniger Mann, erschlagen in der Silvesternacht von Hilde, der eigenen Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und ihr zugewandt. Dann ein Friedhof: Die Toten studieren die Lebenden. Walter wird zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah es aus Hass oder aus Barmherzigkeit? „Vierunddreißigster September“ wird zum Dorfroman einer anderen, neuen Art, er kommt den Menschen schmerzend nah, mit tiefschwarzer Komik

Ort: Hauptbibliothek im Bildungsforum, Veranstaltungssaal
Eintritt: 10,00 Euro, ermäßigt 8,00 Euro

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bibliothek.potsdam.de oder Tel. 0331 289-6600 (Einlass nur mit Voranmeldung und 3G-Nachweis)

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