Leichte Sprache

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Entgelt-Ordnung
(Auszug)

Entgelt bedeutet:
Sie zahlen Geld für etwas.
Das nennt man auch eine Gebühr zahlen.
Das Entgelt ist auch eine Gebühr.
Eine Entgelt-Ordnung ist eine Liste von den Gebühren.

Sie möchten in die Bibliothek.
Sie müssen dafür Gebühren bezahlen.


Eine Bibliothek ist eine Bücherei.
Sie können sich dort Bücher ausleihen.

Sie können sich dort auch andere Medien ausleihen.

Andere Medien sind zum Beispiel: Hör-Bücher, CD´s oder DVD´s.
Medium nennt man zum Beispiel: ein Hör-Buch.

Am 08.05.2013 gab es in der
Landes-Hauptstadt Potsdam eine Versammlung.
Die Mitglieder der Versammlung haben
diese Entgelt-Ordnung beschlossen:

1. Die Gebühren für Bibliotheks-Ausweise

Mit den Bibliotheks-Ausweisen können Sie Medien leihen.

1.1. Sie möchten einen Ausweis für 12 Monate.
Sie müssen diese Gebühren bezahlen:

a. Erwachsene 19,00 €

b. Einrichtungen, __________________ zum Beispiel: Vereine 29,00 €

c. Schüler ab 18 Jahre

Sie müssen einen Schüler-Ausweis vorlegen. 11,00 €


d. Auszubildende und Studenten

Sie müssen einen Auszubildenden-Ausweis
oder einen Studenten-Ausweis vorlegen. 11,00 €


e. Teilnehmer eines freiwilligen sozialen Jahres,
oder des Bundes-Freiwilligen-Dienstes.

Ein freiwilliges soziales Jahr bedeutet:
Junge Menschen arbeiten 1 Jahr
in einer sozialen Einrichtung.

Eine soziale Einrichtung ist zum Beispiel:
eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung

Die jungen Menschen arbeiten freiwillig in der Einrichtung.
Die jungen Menschen bekommen etwas Geld dafür.

Sie müssen das nachweisen.
Sie brauchen dafür einen Brief der Einrichtung. 11,00 €


f. Sie hatten eine Arbeits-Stelle.
Sie sind nun arbeitslos.
Sie bekommen Geld vom Staat.

Sie bekommen das Geld nur für eine bestimmte Zeit. 11,00 €


In schwerer Sprache heißt das: Arbeitslosen-Geld 1

g. Sie haben keine Arbeit._________Kostenlos
Sie haben schon Arbeitslosen-Geld 1 bekommen.

Oder
Sie haben Arbeit.
Doch das Geld reicht nicht.
Sie brauchen Geld zum Leben.

Sie bekommen dann Geld
vom Staat.________________________kostenlos


In schwerer Sprache heißt das:
Arbeitslosen-Geld 2 oder
Hartz 4 oder
Grundsicherung

h. Sie kommen aus einem anderen Land. ________Kostenlos
Sie möchten in Deutschland bleiben.
Sie stellen einen Antrag auf Asyl.
Sie bekommen Geld vom Staat.

Zum Beispiel: eine Wohnung oder Kleidung___________ kostenlos

Asyl bedeutet: Sie können nicht mehr in Ihrem Land leben.
In Ihrem Land gibt es Krieg.
Sie sind geflohen.

In schwerer Sprache heißt das:
Sie sind Asyl-Suchender.

i. Sie bekommen Wohn-Geld.________ Kostenlos

Wohn-Geld bedeutet:
Sie bekommen Geld vom Staat.
Sie bezahlen mit dem Geld Ihre Miete.

Sie müssen einen Brief zeigen.
Sie bekommen den Brief vom Wohn-Geld-Amt.

In diesem Brief steht zum Beispiel:
• Sie bekommen Wohn-Geld.
• Sie haben Asyl beantragt.
• Sie bekommen Arbeitslosen-Geld.

In schwerer Sprache heißt das:
Sie müssen das Wohn-Geld nachweisen.

j. Pädagogische Einrichtungen in der Stadt Potsdam ________kostenlos

Das sind zum Beispiel:
Schulen oder Kindergärten.

k. Ministerien des Landes Brandenburg_________kostenlos

Die Mitarbeiter in einem Ministerium kümmern sich
um Aufgaben in der Politik.

l. Fach-Bereiche der Landes-Hauptstadt Potsdam

für den Beruf kostenlos

Fach-Bereiche sind zum Beispiel:
• Kultur und Museum
• Kinder, Jugend und Familie

m. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren _____________kostenlos


10.13. Sonstiges

Es ändern sich die Gebühren.
Die Bibliotheken müssen Sie dann darüber informieren.
Die Mitarbeiter hängen die Mitteilung an den Aushang.

10.14. Gültigkeit


Gültigkeit bedeutet:

Menschen beschließen zum Beispiel ein Gesetz.
Das Gesetz gilt ab einem festen Datum.
Ab da muss sich jeder daran halten.

In schwerer Sprache heißt das:
Das Gesetz ist gültig.

Diese Entgelt-Ordnung gibt es seit dem 07.09.2013.

Es gibt eine neue Versammlung.
Die Entgelt-Ordnung ändert sich.
Dann gibt es zum Beispiel neuen Preise.

Daran müssen sich halten:

- die Stadt-Bibliothek
- die Landes-Bibliothek


Das Zeichen für Leichte Sprache ist von Inclusion Europe

Geprüft von:
Shpresa Matoshi
Gabriele Kalkstein Andreas Wulfekammer
Osman Sakinmaz
Übersetzt von:
Die Bilder sind von:
- © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.
- www.pixabay.de
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